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Marqués de Cáceres – Taste of Spain in einem Glas

24. Februar 2026
Weingärten von Marques de Caceres
Die Weinberge von Marqués de Cáceres. Foto: Marqués de Cáceres

Kommt ein Spanier nach Bordeaux, erwirbt dort jede Menge Fachwissen, Weinerfahrung sowie Know-how und kehrt mit diesen wertvollen Erkenntnissen in seine Heimat zurück, um dort den Erfolg seines Lebens zu feiern. Ist Ihnen der Einstieg zu romantisch, zu filmreif, zu unrealistisch? Aber genauso oder zumindest sehr ähnlich hat es sich tatsächlich abgespielt, als sich Enrique Forner nach Jahren in Frankreich in Cenicero im Rioja-Gebiet niederließ. Er war bereits die vierte Generation einer Familie, die sich dem Weingeschäft in Frankreich und Spanien verschrieben hatte. Zugleich war er aber auch der Erste, der etwas Neues schaffen und die spanische Weinwelt von ihrem damals leicht angestaubten Image befreien wollte.

Pionier des spanischen Weinbaus

Dass wir heute moderne spanische Rotweine genießen, die nach wie vor einen Hauch Tradition in sich tragen, ist Enrique Forner zu verdanken. Er gilt als Pionier des spanischen Weinbaus, denn als er 1970 nach Cenicero „heimkehrte“, fand er dort eine Handvoll historischer Weingüter vor, die Rioja-Weine hinaus in die Welt trugen, produziert nach dem Vorbild des vorigen Jahrhunderts. Sie brauchten dringend ein neues Gesicht, etwas mehr Traube und noch mehr Eleganz. Moderner, lebendiger und dem bordelaiser Stil etwas ähnlicher sollten sie sein. Deshalb sicherte sich Enrique Forner unter dem Adelsnamen seines guten Freundes und Hauptinvestors Vincente Noguera y Espinosa de los Monteros, dem 7. Marqués de Cáceres, bereits zur Gründung der Bodega die Versorgung mit Trauben aus den besten Lagen der Rioja Alta und der Rioja Alavesa, insbesondere auch aus der Gemeinde Cenicero, in der das Weingut liegt.

Die Weinkellerei von Marqués de Cáceres
Der stolze, festlich beleuchtete Firmensitz von Marqués de Cáceres. Foto: Marqués de Cáceres

Von Spanien in die weite Welt hinaus

Bei den Spaniern selbst gehören die fantastischen Rot-, Rosé- und Weißweine von Marqués de Cáceres zur absoluten Genussspitze dazu. Kein Fest, kein Essen, kein Abendevent, das etwas auf sich hält, kommt ohne diese wunderbare Weinvielfalt des renommierten Produzenten aus. Ein Qualitätsmerkmal. Denn was den Wein betrifft, kennen die Spanier keine Kompromisse, so sagt man. Nur das Beste kommt auf den Tisch. Enrique Forner und seine Tochter Cristina dachten aber schon immer größer und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass man heute die Weine der Bodega auch in Wien, London oder New York findet, schätzt und liebt.

Großes Potential

Doch wie schaffte es der Pionier der spanischen Weinwelt überhaupt, seine Weine in aller Munde zu bringen? Zusammen mit dem französischen Önologen Emile Peynaud brach Enrique Forner mit den in Spanien traditionellen Produktionsweisen und führte diese in eine neue Ära: Er reduzierte die Mengen im Weinberg, vinifizierte seine Weine in modernen Kellern mit der entsprechenden Technik, arbeitete mit Temperaturkontrolle und baute schließlich seine einzigartigen Weine in besten französischen Eichenbarriques zur Vollendung aus, anstatt sie in den alten, großen Holzfässern reifen zu lassen. Forner und Peynaud modernisierten somit die komplette Produktion und zeigten, welch großes Potential in den spanischen Reben steckt.

Ein Erntehelfer in den Weinbergen von Maruqes de Caceres
Die unendlichen Weiten des Weinreiches von Marqués de Cáceres Foto: Marqués de Cáceres

Auf zu neuen Ufern

Viele Jahre begeisterte Enrique Forner mit seinen bemerkenswerten Crianzas, Reservas, Gran Reservas sowie besonderen Neuschöpfungen und machte Marqués de Cáceres zum führenden Weinhaus im Rioja-Gebiet. Familiäre Unterstützung erhielt er dabei auch von seiner Tochter Cristina, die er mit einem großen Wissensschatz versorgte und an seinen jahrzehntelangen Erfahrungen teilhaben ließ. Cristina setzte sich aber nicht nur am Weingut selbst tatkräftig ein. Mit spanischer Lebensfreude und viel Begeisterung reiste sie rund um den Erdball, um jeden Gaumen von der Qualität der Marqués-de-Cáceres-Weine zu überzeugen. Ein Einsatz, der sich lohnte. Denn heute kennt man den klingenden Namen überall auf der Welt. Nach dem Tod ihres Vaters übernahm Cristina das Gut, das sie bis heute leitet. Mit dem Pioniergeist ihres Vaters ausgestattet und vom Innovationsspirit erfüllt, hat sie den Besitz der Bodega und damit auch das Sortiment eindrucksvoll erweitert: So kaufte man beispielsweise im Jahr 2014 ein zweites Weingut im Gebiet von Rueda südwestlich von Rioja, einer Region, in der hauptsächlich Weißweine erzeugt werden. Auf rund 125 Hektar bauen Familie Forner und ihr Team vor allem Verdejo, eine autochthone Rebsorte aus der Region, und Sauvignon Blanc an, um daraus besondere Weißweine zu bereiten, die einfach nur nach Frühling und guter Laune schmecken. Die Kellerei des Gutes haben die Weinexperten mitten im eigenen Weinberg platziert. Diese günstige Lage erlaubt es, die Lese dann vorzunehmen, sobald es der Reifungsgrad erfordert. Dadurch bleibt der lebhafte Ausdruck des Weines bestens erhalten.

Genießen Sie Vielfalt a la Cáceres

Hier beginnt Ihre Weinreise durch das Reich von Marqués de Cáceres

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